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allgemeinkonkret lassen nicht los. sie treiben den hörer musikalisch vor sich her, fragen, bohren, peitschen bis zum durchdringen der schmerzgrenze, und schließlich hüllen sie das publikum wie zur versöhnung in einen süßen nebel aus bildern. sie schrauben, immern und hämmern an klanggebilden, die im maschinentakt gen himmel wachsen und lassen sie plötzlich in einer gitarren-sample-attacke tosend zusammenstürzen. sie selbst verstehen sich als „schnittstelle zwischen vielschichtigexperimentellen bis tanzbar-subtilen elektroklängen und ausdruckverstärkenden akustikelementen“.
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allgemeinkonkret ist der anspruch mit musik und text unter die oberfläche zu gehen, dort vorgänge und strukturen zu reflektieren, die fragen aufwerfen und eine stimmung beim zuhörer erzeugen – von nachdenklich bis euphorisch, von gedanklich bis sinnlich mit der musik verschmelzend.
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die mitglieder der mittlerweile fünfköpfigen formation, gewachsen aus dem projekt „die chaotischen socken“ der brüder onri und sebastian, haben die verschiedensten musikalischen wurzeln, was ihrer musik gerade den reichtum beschert, der sie ausmacht. geboren wird ein stück meist in sebastians zum studio umfunktionierten zimmer. am rohen soundgerüst wird dann bei den gemeinsamen proben geschliffen; die männliche stimme onris fügt die deutschsprachigen worte ins rohe gefüge; schließlich bearbeiten daniel (saiten), oli (schlagwerk) und martin (tenorhorn) das arrangement, bis jeder schliff sitzt.
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live präsentieren allgemeinkonkret ihre kunstwerke aus dem klangbaukasten dann mit vereinter, geballter kraft. ihre auftritte auf diversen gothic- und wave-festivals haben ihnen begeisterte kritiken und vergleiche mit „goethes erben“ und „das ich“ beschert – doch bei aller ehre: ihre schublade möchten sie sich doch lieber selber zimmern. und auf dieser steht ist im übrigen „germanpsychedelicbeat“ ...
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die neue cd trägt den titel „halb“. musikalisch „beatet“ das album viel neues: zum gewohnt überraschenden elektrosound gesellt sich nun häufiger die gitarre, zum ersten mal wurde mit einem schlagzeug gearbeitet und premiere hat auch sebastian als sänger. erstmals hat man sich auch an das vertonen eines bekannten gedichts gewagt: „die stadt“ von theodor storm. doch genug der worte: allgemeinkonkret muss man erleben.
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druckbare version
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