glaube an dich

sie prophezeien grosses
doch du kannst es nicht finden
nimm nur das modell des lebens
und weich niemals von ihm ab
du kommst nicht zurecht
mit deinen gefuehlen
denn sie passen nicht rein
glaube ihnen
du solltest nicht wissen
nur der glaube dir hilft
glaub dem propheten
warum denn verstehen
es waere stillstand,
wenn nicht dein untergang
ein einz'ger glaube ist's
den du brauchst
es ist der an dich
und leb fuer die qual
an dich glauben zu koennen
alles bleibt auf der strecke
wenn alles erreicht
man lebt fuer die kunst sein ziel zu erstellen
der glaube dran ist die kraft
denn nur die liebe als rein
die als einziges war aber nicht mehr gesund
glaube ihnen - glaube an dich

die leise stimme

als ich allein in mir gefangen war
war ich ein sklave meiner eigenen gedanken
und eine leise stimme sprach von schuld
sie sprach zu mir wie ein freund
schmerzvoll waren diese worte - denn sie hatte recht
ich war nicht blind - ich sah als keiner etwas sehen wollte
wand mich nicht ab - ward nicht allein -
blieb auch nicht stehn
ich war nicht blindIch war nicht taub - ich hörte als keiner etwas hören wollte
wand mich nicht ab - ward nicht allein -
blieb auch nicht stehn
ich war nicht taub
ließ es geschehen - spürte keine schuld
mir war bewusst das ich ´nen fehler begeh
ich war nicht stumm - ich schwieg als keiner etwas sagen wollte
wand mich nicht ab - ward nicht allein -
blieb auch nicht stehn
ließ es geschehen - spürte keine schuld
mir war bewusst das ich ´nen fehler begeh
und wie feuer brennt die ungesehne tat in meinen augen
die gedanken zerstören mein ich
und die nie gehörten schreie hindern mich daran
dem fallen der blätter zu lauschen
die gedanken zerstören mein ich
nur meine stimme ist mir geblieben
ein werkzeug meiner eigenen gedanken
doch sie verstummt im ohrenlosen raum
In der menschenleeren weite dieser landschaft
ich war nicht blind
ich war nicht taub
ich war nicht stumm
ließ es geschehen - spürte keine schuld
mir war bewusst das ich 'nen fehler begeh'

treuelos

ein stechender schmerz durchfährt mich
noch vor einen moment ich so glücklich war.
jetzt bin ich so verstört
habe nur dies eine wort im ohr.
treuelos
eine welt bricht für mich zusammen
ich kann mich einfach nicht mehr halten.
fange kraftlos an zu weinen
und verstehe dies alles - dies alles nicht mehr.
treuelos
ich war immer für dich da
weiß nicht mehr was ich jetzt machen soll.
fühle mich so leer so krank
so verletzt so ausgebrannt.
treuelos
und du sagst es tut dir leit
und das - das du es bereust
5 minuten treuelos
5 minuten bloß.
treuelos
aber ich - ich kann dir nicht vertrau´n
du hast alles zerstört - warum?
und ich würde dir gern verzeih´n
doch ich bleibe ganz allein.
treuelos

weinende engel

weinende gesichter wohin mein auge blickt
weinende gesichter und es gibt kein zurueckge
gangen in die schlacht hinaus
zurueck blieb weib und kind
gemordet wurden freund und feind
die gedanken waren blind
die waffe auch in kinderhand
verteidigen ihr vaterland
der stolz der andren war gekraenkt
seine liebe? sie war eingeschraenkt

bunt

du wachst am rand der nachtnicht weiß, doch bunt bedacht.
du schwebst auf heißem steindurchbrichst den sturm allein.
er kennt seinen weg und folgt ihm,lebend, ohne zu fleh`n.
ein lachend mensch wie duschwarz, doch nicht tot dazu.
ist mein blühend apfelbaum
entschwebt auch nicht im alptraum.
er lebt mit mir all diesschwarz - bunt - weiß - kariert,meerwasser, liebe.
ich reise durch alle grauen galaxien
nur um deine funkelnd augen zu seh´n.
er lebt mit mir all diesschwarz - bunt - weiß - kariert,meerwasser, liebe.


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